Wissenswertes

Die Alpenregionen kommen immer mehr unter den Druck durch überall entstehende "Eventparks". Die Kurzdokumentation über touristische Infrastrukturen am Kolbensattel und am Hörnle in den Ammergauer Alpen zeigen auf, was am Grünten drohen bzw. was eine Alternative zum geplanten Projekt darstellen kann (Link zum Video).

Zu den zehn Orten mit der größten Abwanderungsrate gehören einer Studie des Österreichischen Lebensministeriums zufolge u.a. die Skimetropolen Ischgl, Sölden und Lech. Die "Landflucht" wird durch solche Eventstrukturen also noch verstärkt (nachzulesen in der Zeitschrift DAV Panorama 05/19).

Von ca. 2000 befragten Allgäuern gaben 91,4% an, dass im Tourimus vermehrt auf santfe, naturverträgliche Angebote gesetzt werden sollte. Außerdem sollte Qualität vor Quantität gelten.
(Studienergebnisse)

Berater der Familie Hagenauer ist Augustin Kröll, der seit vielen Jahren in besonderem Maße für den Seilbahn-Riesen Leitner tätig ist.  Völlig überraschend würden die Lift- und Gondelanlagen im Rahmen der Grünten BergWelt von dieser Firma gebaut werden. 

Nimmt man teil an einer Petition auf change.org, dann leistet man zur Unterzeichnung eine "elektronische" Unterschrift, bei der man seine Email zur Verifikation benötigt. Ein "Click" ist es nur dann, wenn man z.B. aus Informationszwecken auf unseren Link hier "drückt".   

Immer häufiger treten Stimmen auf, die ein "Zurück zur Natur" fordern. Auch der Grüntenregion würde ein solch mutiger Schritt gut tun. Hierzu eine beeindruckende Dokumentation des ZDF.

Viele Befürworter des Projekts spielen nicht mit offenen Karten, sondern verstecken finanzielle Interessen unter einem "grünen Deckmantel". Private Immobilienverkäufe über mehr als 1.000.000 Euro, Getränkelieferungen durch namhafte Brauereien und private Einnahmen durch Verschiebung des Vermögens aus dem Nachlass von Gerhard Prinzing hin zur Insolvenzmasse der Grüntenlifte Betriebs GmbH werden unbewusst verschwiegen?

An schönen Tagen sind ganz OHNE zusätzliche Attraktionen auf und rund um den Gipfel schätzungsweise über 1000 Personen . Der Berg braucht keine zusätzlichen, künstlichen Anlagen - Lenkung und Renaturierung  genügen aus!

Zur Präparation von Skipisten wird oft das Modell "Pistenbully 600" eingesetzt. Dieses kann bis zu 32 Liter Diesel in der Stunde verbrauchen!

Der Anwalt der Familie Hagenauer ist Vorsitzender der DAV Sektion Oberstdorf. Gerät er nun in Gewissenskonflikte? Der DAV selbst bezieht mittlerweile klar Stellung!

Wie freizeitparkähnlich man sich die Rollglideranlagen vorstellen kann und wie viele Drahtseile benutzt werden müssen, sieht man hier bei YouTube. Wichtig: am Grünten sind sogar 2 Linien geplant!

Das Projekt wird mit bis 10 Millionen an Steuergeldern subventioniert. Ein interessanter Beitrag ist auf Seiten des Bayerischen Rundfunks zu lesen bzw. zu hören (Link).

Die Errichtung des Forstweges, der später auch als Wirtschaftsweg und Rodelbahn genutzt wird, kann mit bis zu 90% an Steuergeldern bezuschusst werden.

Familie Hagenauer hat vertraglich zugesichert, bei Scheitern des Projekts, trotzdem sämtliche Altanlagen abzubauen.

Einer der wichtigsten Unterstützer von Familie Hagenauer und Meinungsbildner vor Ort ist die Brauerei Zötler.

"Liebe Zötler Bier-Freunde,
ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber mir macht
der Gedanke, eine der
letzten Generationen der
Menschheit auf unserem Planeten zu sein,
Angst.
Wenn wir es nicht schleunigst schaffen, in unse-
rem
täglichen Handeln umzudenken, wird es sehr
schwer, den Klimawandel aufzuhalten bzw. zu ver-
langsamen. Dieses Umdenken wird natürlich auch
mit ganz individuellem Verzicht einhergehen,
doch wenn das Ziel der Erhalt des Lebens auf der
Erde ist,
verzichte ich persönlich gerne. Zumal
wir im
Allgäu einen ganz besonders schützens-
werten
Schatz vor unserer Nase haben – unsere
einzigartig schöne Natur.

Die „fridays for future-Bewegung“ hat, zum Glück,
sehr viel Aufmerksamkeit auf das Thema Klima-
wandel gelenkt und somit sicherlich auch die
Europawahl stark beeinflusst, aber die Millionen
von Jugendlichen wurden
fatalerweise von vielen
Politikern nicht ernst genommen
. Doch um die
Zukunft dieser Jugendlichen geht es
und genau
deshalb kann ein politisches „weiter wie bisher“
ganz sicher nicht die richtige Antwort sein."
Niklas Zötler (Aktuelle Ausgabe Zötler Post)

Wie können diese Aussagen nur in Ansätzen zu einer Befürwortung der massiven Eingriffe in die Natur und deren negativen Folgen passen?


Der Geschäftsführer Herr Brehm des Allgäuer Zeitungsverlags bezieht ohne weitere Belege Stellung gegenüber der Petition von FridaysforFuture. Neutralität sieht anders aus.
("Dann lest mal bitte euren Change.org Text durch. Der strotzt von Emotionen, Verkürzungen und Fake-Behauptungen. Gratulation an die Presse-Agentur. Sachlichkeit bei diesem Thema wäre angebracht.")