Rettet den Grünten!

Wir sind eine Gruppe Oberallgäuer, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Grünten vor einem Rummelplatz zu bewahren, die Alpwirtschaft nachhaltig zu unterstützen, eine sanfte touristische Förderung voranzubringen und die Natur zu schützen.

Neuigkeiten

+++ Stellungnahmen +++

Endspurt beim Abgeben von Einwendungen
Bitte unterstützt uns weiterhin und animiert Familie, Freunde und Bekannte zum Abgeben einer Stellungnahme. Diese kann noch (am besten postalisch) bis zum 18. Oktober beim Landratsamt Oberallgäu eingereicht werden. Die Empfängeradresse lautet:

Landratsamt Oberallgäu 

Abteilung 2 

Bauen, Natur und Umwelt 

Markus Haug 

Oberallgäuer Platz 2 

87527 Sonthofen

Unsere ausführliche Stellungnahme und eine Briefvorlage im .docx-Dateiformat sind hier zu finden.


Feedback Einheimischer
Vor kurzem hat ein Vermieter aus Rettenberg in Eigeninitiative es sich zur Aufgabe gemacht, ein Stimmungsbild aus der Gemeinde einzufangen. Wir sind sehr erfreut darüber, dass er durch sein Engagement BürgerInnen eine (digitale) Chance gibt, sich zum Projekt auch kritisch äußern zu dürfen. Noch immer freut sich der Initiator über E-Mails von Rettenberger BürgerInnen (Adresse der.gruenten.lebt@posteo.de)! Bitte schreibt ihm!

Im Folgenden einige Auszüge von E-Mails, die der Initiator als Reaktion auf ein Faltblatt, das im September 2021 an einen Teil von Rettenbergern Haushalten verteilt wurde, erhielt. Die Originale liegen ausgedruckt mit Adressangaben beim Initiator, der sich verbürgt, nichts hinzugefügt zu haben. Alle Auszüge können hier nachgelesen werden.

"Wir vermieten auch eine Fewo und wir wissen aus vielen Gesprächen mit unseren Gästen, dass diese ein ursprüngliches Allgäu und die Natur, und keinen Rummelplatz suchen."

"Die Zukunft kann nur in sanftem und für die Ökologie nachhaltigen Tourismuskonzepten liegen...(Bsp. Innervillgraten, Ramsau, etc.)"

"So schön, wie ein tolles Skiparadies am Grünten auch wäre...Zu Gunsten von unserem Planeten und damit auch uns Menschen und unseren Kindern, sollte der Grünten nicht weiter ausgebaut werden…"

"Ich finde es am Grünten schön, weil es auch für Familien möglich ist einen schönen Tag zu verbringen ohne dass den Kindern vorgelebt wird, dass man nur Spass haben kann wenn es Geld kostet…"

"Am meisten stört mich die fehlende Bürgerbeteiligung." 

Hetzkampagne seitens der Investoren?

Hallo liebe Unterstützer*innen,

wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, kann es sein, dass in diesem Winter kein Skibetrieb am Grünten stattfinden wird (mit den alten Liften). Hierzu veröffentlichte die Investorenfamilie auf ihrer Homepage ein Statement, welches die Gründe dafür darlegen sollte. In diesem Statement, welches als Pressemitteilung den Medien zur Verfügung gestellt wurde, wird im Klarnamen der Grundstückseigentümer (ebenfalls Mitglied der BI) genannt und somit wird dieser willentlich und einseitig an den Pranger gestellt. In unseren Augen grenzt dieses Vorgehen an eine Art Hetzkampagne gegenüber einer Privatperson und ist ethisch nicht vertretbar (auch das Tourismusamt Rettenberg verwies in einer Rundmail an Beherbungsbetriebe auf die Homepage der Grüntenlifte). Aufgrund dieses Vorgehens sah sich der Betroffene dazu gezwungen, ein eigenes Statement zu verfassen. Dieses möchten wir an dieser Stelle ungekürzt wiedergeben:

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Dass in der Berichterstattung über Gerichtsverfahren durch Verwendung des Klarnamens die Identität eines Beteiligten offen gelegt wird, ist völlig unüblich, rechtlich umstritten und entspricht keinesfalls den anerkannten ethischen Standards. Dennoch hat Familie Hagenauer diesen Weg gewählt. Zahlreiche, vor allem Online-Medien haben deren Presseerklärung im Wortlaut oder 

gar noch verschärfend veröffentlicht, ohne zur Sicherstellung einer Ausgewogenheit zuvor bei mir eine Stellungnahme einzuholen. Deswegen sehe ich mich genötigt, obwohl es sich um eine private 

Grundstücksangelegenheit handelt, Ihnen heute meinerseits folgende Pressemitteilung zu übermitteln:

Kein Skibetrieb wegen der Rollglider-Pläne am Grünten?
Liftbetreiber klagt lieber, als rechtzeitig zu verhandeln 

Das Interesse der Familie Hagenauer an einem weiteren Skibetrieb ist geheuchelt: 

Herr Hagenauer hatte 2019 über den damaligen vorläufigen Insolvenzverwalter selbst und aus freien Stücken die Löschung des Sesselliftanlagenbetriebsrechtes auf meinem Grundstück veranlasst. Nachdem die Löschung des Rechtes im Dezember 2019 vollzogen worden war, informierte ich seinen Rechtsanwalt, Herrn Heinze, darüber, dass der weitere Betrieb des Sesselliftes einer Einigung bedarf. 


Bereits einen Tag später, am 19.12.2019, besprach ich mit ihm wesentliche Punkte einer solchen Einigung. Wichtigster Punkt war, dass der von Familie Hagenauer ja bereits wiederholt erklärte 

Verzicht auf die Rollglideranlage verbindlich und rechtsicher dokumentiert worden wäre. Hierauf gab mir Rechtsanwalt Heinze seinen Handschlag und seine Zusage, dass die Vereinbarung in der zweiten Januarwoche 2020 hätte vervollständigt und beurkundet werden sollen. Woraufhin ich den vorläufigen Betrieb des Sesselliftes erlaubte.
 

Der erst später zugesandte Urkundenentwurf war dann aber völlig unzureichend formuliert und gab die Zusagen der Herren Heinze und Hagenauer nicht wieder. In der Folge machte ich wiederholt darauf aufmerksam, dass die Einigung noch aussteht und der Sessellift nur in Betrieb genommen werden darf, wenn eine Einigung vollständig hergestellt und beurkundet worden ist. 

Entgegen ihrer Darstellung in der Pressemitteilung vom 27.09.2021 gab es während der letzten 1 ½ Jahren keinen einzigen Versuch der Familie Hagenauer, eine einvernehmlich Lösung herzustellen. Es gab noch nicht einmal den Versuch einer Kontaktaufnahme durch 

die Familie Hagenauer. Dagegen bot ich auch meinerseits über verschiedene Kanäle Gespräche an, zuletzt über die Landrätin. Herr Hagenauer lehnte auch diese Vermittlung, wie mir von Seiten des Landratsamtes Oberallgäu mitgeteilt wurde, brüsk ab. Statt das Gespräch zu suchen, wählte Herr Hagenauer unvermittelt, in der Woche der Hochwasseraufräumarbeiten, den Weg über das Landgericht Kempten.

Den Streitwert des Verfahrens hat Herr Hagenauer mit 180.000,00 Euro angesetzt, was ein Prozesskostenrisiko von ca. 16.000,00 Euro bedeutet. Hinzu kommen übersteigende Rechtsanwalts-Zeithonorare und mein eigener Verdienstausfall in Höhe von weiteren ca. 7.000.00 €. Dem gegenüber steht eine vormalige Entschädigung für den Betrieb des Sesselliftes über meine Viehweide in Höhe von zuletzt 260,06 Euro p. a..

In dem Verhandlungstermin am Landgericht Kempten erklärte ich mich bereit, den Betrieb des Sesselliftes zu erlauben, wenn die Familie Hagenauer im Wesentlichen die am 19.12.2019 zugesagten Punkte, angepasst an die jetzige Planungssituation, bereit ist, zu 

beurkunden. Kurz gesagt: Fam. Hagenauer hätte also nur halten müssen, was ihr Rechtsanwalt Heinze vom Sinn und Zweck her bereits versprochen hatte. Dieser Einigungsvorschlag wurde aber von Frau Hagenauer und ihren beiden Anwälten abgelehnt. Der Gegenvorschlag der beiden Rechtsanwälte der Familie Hagenauer bestand darin, die von Familie Hagenauer mir verursachten Prozess- und Rechtsanwaltskosten zu übernehmen und zudem eine Wohlwollens-Erklärung bezüglich meiner Person abzugeben, sprich auf die jetzt losgetretene Kampagne gegen mich zu verzichten. Letzteres habe ich so verstanden: die Familie Hagenauer hat eine
öffentlichkeitswirksame Hetzkampagne gegen mich „angekündigt“, bzw. deren Fortführung, für den Fall dass ich den Betrieb des Sesselliftes nicht erlaube. Da es nicht meinen Grundsätzen entspricht, derlei versteckten Drohungen nachzugeben, bin ich darauf nicht eingegangen. Ungeachtet dessen bin ich bei meiner humanistisch geprägten Grundhaltung geblieben und habe in dem Verfahren erklärt, was ich auch hier gerne nochmals öffentlich wiederhole:


Ich war immer und bin auch künftig bereit, über den Betrieb des Sesselliftes zu verhandeln, wenn Herr Martin Hagenauer, deswegen auf mich zukommt. Mein Angebot lautet nach wie vor: Betrieb des Sesselliftes gegen etwas Rücksichtnahme auf unseren Ferienwohnungsvermietungsbetrieb wie auch auf alle anderen Anlieger und Anwohner bei Planung, Bau und Betrieb der neuen Anlage. Wesentlichster Punkt wäre, den Verzicht auf Rollglider & Co. rechtssicher zu erklären, damit die Kranzegger und Rettenberger wegen dieser Frage ruhig schlafen können. 

Man möchte meinen, das wären leicht zu erfüllende Selbstverständlichkeiten. Dass Herr Hagenauer sich dagegen sträubt und lieber auf den Skibetrieb verzichtet, als den Verzicht auf den Rollglider rechtsicher festzuzurren, lässt vermuten, dass die Pläne für das Rollglider-Fahrgeschäft in Wirklichkeit nicht aufgegeben worden sind.

Das sagen die Direktkandidaten des Wahlkreises Oberallgäu zum Grüntenprojekt

Franz Josef Natterer-Babych (ÖDP)

Einerseits freuen wir uns, wenn Investoren eine in die Jahre gekommene Einrichtung aktivieren und sanieren wollen, andererseits erscheint uns das jetzt vorliegende Vorhaben überdimensioniert. Der Grünten heißt nicht umsonst „Wächter des Allgäus“, er ist als Willkommensberg für jeden Allgäuer und auch Touristen landschaftsprägend und identitätsstiftend.Aus folgenden Gründen können wir dem Vorhaben so nicht zustimmen:- Die bäuerlich geprägte Kulturlandschaft mit den harmonisch anmutenden Gebäuden der Landwirtschaft sowie des Mittelstands von Handwerk und Industrie trägt dazu bei, dass die Umgebung des Grünten von Einheimischen und Gästen gleichermaßen bisher geschätzt und bewundert wird. Die veröffentlichten Projektunterlagen lassen jedoch erkennen, dass die geplanten neuen Gebäude und Einrichtungen die Kubatur der vorhandenen Gebäude und sogar die Baumwipfel im weiten Umfeld überragen werden.- Die Installation der Infrastruktur, bestehend aus Energie-, Wasser, Kommunikationsleitungen sowie die Umgestaltung der Pistenbereiche und des Umfelds lassen keinen Raum mehr für die derzeitige Natürlichkeit und die Artenvielfalt in diesem großen Bereich.- Die geplante Kapazitätserweiterung der Grüntenlift lässt befürchten, dass auch hier die bekannten Folgen des Massentourismus wie Verkehrsstaus, Parkprobleme und eine Überstrapazierung des vorhandenen Wasserangebotes eintreten und mit negativen Auswirkungen für die Alpwirtschaft und Region zu rechnen ist.Um doch noch eine Akzeptanz des Vorhabens zu erreichen, schlagen wir das Instrument eines Gestaltungsbeirates vor, der bei umstrittenen Bauvorhaben in Kempten den Projekten in nicht wenigen Fällen doch noch zu einer Verwirklichung (wenn auch in reduzierter oder architektonischveränderter Form) verholfen hat.Mit der Formulierung der Zusammensetzung und den Zielvorgaben dieses Gremiums ergeben sich auch Hausaufgaben für den Projektförderer, in diesem Fall dem Land Bayern, das die Förderrichtlinien an die lokalen Gegebenheiten und Anforderungen gegenüber Artenschutz und Landschaftsschutz anpassen muss. Denn wir alle wollen zeitgemäße Lösungen im Einklang mit der Natur und deren Artenvielfalt, damit die Menschen sich auch weiterhin ihrer Heimat verbunden fühlen.

Franz Josef Natterer-Babych

Engelbert Blessing (Die Linken)


DIE LINKE bekennt sich gegen die aktuellen Ausbaupläne der Grünten BergWelt.In Anbetracht der Klimaerwärmung müssen nach unserer Ansicht alle Projekte einer Nachhaltigkeits-sowie Gemeinwohlbetrachtung standhalten.

Am Grünten hat weder eine Nachhaltigkeits- noch eine Gemeinwohlbetrachtung stattgefunden. Es sind massive Eingriffe in die Umwelt geplant. Der Neubau der Tal-, Mittel- und Bergstation, die Erweiterung der Parkfläche durch ein Parkhaus mit zusätzlicher Versiegelung von Grünfläche, die Neuerschließung der Seilbahnstrecke, der Bau neuer Wirtschaftswege und Zufahrtsstraßen zusätzlich zu den bestehenden Wegen, der Neubau der Walzengarage und Betriebstankstelle sowie die Anlageeines Schneiteiches mit über 40.000m³ Fassungsvermögen sind nur ein Teil der anfänglichen Eingriffe. Der geplante Betrieb der Anlage in Sommer- und Wintersaison ist enorm energieaufwändig. Zudemscheint bei realistischer Betrachtung der Temperaturentwicklung im Allgäu der Winterbetrieb eher kurzfristig durchdacht. Naturschäden durch Besucherströme in der empfindlichen Alpinen Landschaft, sowie ein fehlendes Verkehrskonzept werden im geplanten Projekt kaum berücksichtigt.Kompensationsmaßnahmen wie Dachbegrünungen oder Streuobstwiesen klingen positiv, werden aber der Größe der Maßnahme nicht gerecht.

Die reine Wirtschaftlichkeit kann ohne massive staatliche Subventionen (ca.30% der Gesamtkosten)nicht sichergestellt werden. Dadurch wird noch einmal deutlich, warum hier ein großes öffentliches Interesse zur Feststellung der o.g. Grundlagen besteht.Wir fordern eine neutrale und unter absoluter Transparenz durchgeführte Analyse der Auswirkungen der geplanten Anlage hinsichtlich zu erwartender Umweltbeeinträchtigungen. Diese Analyse hat den gesamten Lebenszyklus der Anlage einzuschließen, von Errichtung über die Nutzung und Instandhaltung bis zum Rückbau.Durch die Analyse kann eine ehrliche Nachhaltigkeits- und Gemeinwohlbewertung stattfinden.Zudem wird der Öffentlichkeit die Mündigkeit erteilt, die ihr von den Verantwortlichen bereits abgefordert wird.

Unabhängig von der Grundlagenbetrachtung ist aus unserer Sicht die Ausrichtung der aktuellen Planung auf einen Eventtourismus in keinem Fall zukunftsfähig und sollte grundsätzlich hinterfragt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Engelbert Blessing

Martin Holderied (SPD)

Ich lehne die geplanten oder diskutierten Bauvorhaben am Grünten ab.

Es erschließt sich mir nicht, warum wir im Allgäu weitere Seilbahnprojekte benötigen. Die dadurch anfallenden Umweltschäden sind bekannt und enorm. Dabei ist vor allem die geplante Beschneiungsanlage zu nennen.

Zwei weitere Aspekte bereiten mir Sorgen. Das derzeit diskutierte Projekt richtet sich meiner Einschätzung nach fast ausschließlich an Tagestouristen. Das würde mehr Individualverkehr auf den Straßen bedeuten, da der öffentliche Nahverkehr das Projekt nicht genügend erschließt. Vor allem für die Gemeinde Rettenberg bedeutet das eine zusätzliche Belastung. Das im Rahmen des Projekts ein weiteres Parkhaus geplant ist ohne aber den ÖPNV in der Region so auszubauen, dass er für Einheimische und Besucher Mehrwert erzeugt, zeigt, dass einige Entscheidungsträger hier die Zeichen der Zeit nicht verstehen.

Zum anderen müssen wir schleunigst zusehen, im Allgäu nicht dem overtourism zu verfallen. Die Region verzeichnete in den Jahren vor der Pandemie immer neue Besucherrekorde. Um das Allgäu allerdings Lebenswert zu erhalten, müssen wir in qualitatives, nicht in quantitatives Wachstum im Tourismus investieren.

Tommy Schwellinger (Die PARTEI)

+++ Herr Schwellinger wies uns darauf hin, dass wir ihn um kein Statement gebeten hatte, sieht es aber als Direktkandidat des Wahlkreises 256 als seine Aufgabe an, Stellung zu beziehen. Wir bedanken uns für sein Engagement und räumen unser Versäumnis ein. +++

Stoppt das Raubbau(-projekt) am Grünten!

JA zum Projekt am Grünten - NEIN zum Projekt am Grünten

Seilbahnen, Transitlawinen *zwinkersmiley und besonders Tierschutz sind vielen Allgäuer*innen wichtig. Trotzdem hat es der Landrat und die Gemeinden versäumt, die Bedürfnisse der Menschen in der Region nach intakter Umwelt, Natur so wie die Sorgen bzgl. Overtourism ernst zu nehmen.

Die PARTEI bekennt sich zur Nachhaltigkeit im Umwelt-, Natur- und Tierschutz.

Daher fordert Die PARTEI:

Hütten restaurieren JA

Kirmes Gastronomie NEIN

Seilbahnen sanieren JA

Massenbeförderung NEIN

Parkplätze (vorhandene optimieren) JA

Parkhausbunker im Berg NEIN

Bergwelt in der Region JA

Zweite Bergwelt in der Region NEIN

Wurde unser Direktkandidat nach einem Statement gefragt? NEIN

Macht er im Gegensatz zu Freie Wähler und csU trotzdem seinen Job JA!!!

 

Denn Nachhaltigkeit geht über den Umweltschutzgedanken hinaus und zieht sich durch alle politischen und gesellschaftlichen Bereiche. Zukünftigen Generationen wollen, ja müssen wir dieselben Chancen auf ein Leben in einer intakten Umwelt ermöglichen.

Für uns bedeutet Umweltschutz mehr als aufzuzählen was nicht zerstört wird. Moderner Umweltschutz fördert Innovationen. Moderner Umweltschutz schafft Arbeitsplätze. Moderner Umweltschutz belebt den Tourismus. Moderner Umweltschutz stärkt den ländlichen Raum. Und Umweltschutz, wie wir ihn verstehen, bringt vor allem eines: Mehr Lebensqualität für die Menschen im Allgäu.

Moderner Umweltschutz schafft aber keine intakten Berge ab. Wie auch Projekte in der Allgäuer Natur nicht den Einheimischen zur Last werden dürfen nur damit Terrorist Entschuldigung Tourist einen schönen Tagesausflug erlebt.

Das T in Die PARTEI steht für Tierschutz. 

Mechthilde Wittmann (CSU)

Frau Wittmann schickte uns kein Statement zu.

Annette Hauser-Felberbaum (Freie Wähler)

Den Klimawandel aufzuhalten und die Natur zu schützen, ist mir ein großes Anliegen. Auch der Grünten, der "Wächter des Allgäus" muss geschützt werden. Gemeinsam mit der Betreiberfamilie und der Bevölkerung werden wir in konstrkktiven Gesprächen einen gangbaren Weg finden, der es möglich machen wird, die Schönheit des Grünten auch weiter zu genießen und ihn dabei trotzdem vor Schaden und Verfall weiter zu bewahren. Der Besucherstrom muss gelenkt werden, eine Vermassung des Grünten und des gesamten schönen Allgäus muss vermieden werden.

Mit freundlichen Grüßen

Annette Hausser-Felberbaum

Pius Bandte (Bündnis 90/Die Grünen)

Der Grünten - Berg der verpassten Chancen!

Am Grünten muss etwas geschehen, das ist keine Frage! Einen Impuls für die Region, damit der langeInvestitionsstau sich auflöst, erwartet der Bürgermeister, wie ich im persönlichen Gespräch erfahren habe. Einen Impuls für das gesamte Oberallgäu erwarte ich mir – aber für die Natur und einen qualitativen Tourismus!

Am Grünten haben wir die einmalige Chance etwas Nachhaltiges zu konzipieren, es hätte das Paradebeispiel von Beteiligung und moderierter, kooperativer Lösungsfindung werden können. Alles was dafür nötig gewesen wäre, ist ein Runder Tisch VOR der Auslage der Pläne. Das wäre außerdem der passende Zeitpunkt gewesen, ein Leitbild für den Tourismus im Oberallgäu zu erarbeiten. Wie sollder Tourismus künftig aussehen? Unisono ist die Antwort: naturnah und qualitativ hochwertig – Mehrtagestourismus!

Das Gegenteil haben wir jetzt in den Plänen vorgelegt bekommen: Der Tagestourismus wird gestärkt.Die Navis schicken die Anreisenden aus dem Norden über Sulzberg, die den Verkehrszuwachs enorm zu spüren bekommen werden, genauso wie die Rettenberger und Kranzegger selbst. Ein neuer Ringbus im Grünten-Alpsee-Gebiet fängt diesen Verkehr nicht ab. Manchem Bürgermeister im südlichen Oberallgäu schwebt vor, dass der Grünten andere Tourismusorte entlasten wird. Ich denke,dass Nutzer:innen der Allgäu-Walser-Card aus dem Süden wieder mobilisiert werden, auch die Bahn am Grünten unentgeltlich zu nutzen. Und auch diese werden mit dem eigenen Auto entlang der Iller anreisen und nicht Bus fahren. Folglich haben wir im Süden erneut mehr Verkehr. Außerdem wird dieDestination mit entsprechender Werbung zusätzliche Ausflügler anlocken. Wir brauchen keinen neuen Magneten für Tagestourismus, wir brauchen eine Abnahme beim Verkehr, damit das Oberallgäu besuchenswert bleibt.

Der Grünten ist der Berg, der Tag und Nacht hochfrequentiert ist. Das belegen erste Zählungen innerhalb des Besucherlenkungsprojektes durch das ZNAlp. Die Menschen wollen das jetzt bestehende authentische Naturerlebnis, deswegen suchen sie diesen Berg auf. Er ist in seiner Höhenlage und aufgrund des Reliefs familienfreundlich. An sonnigen Tagen muss man an den beiden Gipfeln einen Platz suchen, weil er stets gut besucht ist. Es bedarf also gar keiner Attraktivitätssteigerung, um die Menschen dort anzuziehen. Ich sehe eher mit Sorge, dass die Zunahme der Gipfelstürmer so groß wird, dass die schützenswerte Flora und Fauna im Gipfelgebiet (FFH) massiv und irreversibel geschädigt wird. Um diese Leute nicht auf den Gipfel abwandern zu lassen, muss der Investor attraktivere Erlebnisse bieten. Eine künstliche Naturschau, eine Schauimkerei oder Kunstwerke, Streichelzoos und Spielplätze können doch nicht im Sinne eines naturnahen Tourismus sein, nein, sie gefährden vielmehr das authentische Bergerlebnis, weswegen so viele zu Fuß aufsteigen. Die bereits bestehende Masse an Menschen muss gesteuert werden, um die Natur, die momentan unter dem Wildwuchs leidet, zu schonen. Das kann aber mit einem gutdurchdachten Wegenetz und Hand in Hand mit dem Oberallgäuer Besucherlenkungskonzept erfolgen. Das muss auch nicht mit einem Inverstor geschehen, das kann die Gemeinde auch lösen. Der Bedarf ist da und die Grünen unterstützen das.

1738 m ist der Wächter des Allgäus hoch. Viele Einheimische und Besucher verbinden damit positive Skierlebnisse. Wissenschaftlich belegt ist aber dieses Skigebiet nicht schneesicher. 100 Tage werden in den wenigsten Fällen erreicht werden und eine künstliche Verlängerung des Schneeerlebnisses auf Kosten des Steuerzahlers sowie der Ressourcen ist nicht hinnehmbar. 30% staatliche Förderung für den Ausbau der Beschneiung ist nicht vernünftig investiertes Geld. Dieses Investment widerspricht dem Versprechen, einen nachhaltigen Klimaschutz zu verfolgen. Dieses Investment passt nicht zum Urteil des Verfassungsgerichtshofs – dass wir nicht auf Kosten unserer Kinder leben dürfen. Ein Investor, der ein defizitären Winterbetrieb macht, muss das Plus im Sommer machen und dazu muss er Gelegenheit haben, Geld zu verdienen. Hier sind wir wieder bei meiner Sorge über eine Zunahme der Eventisierung am Berg auf Kosten der Naturnähe.

Der Berg der verpassten Chancen – wir könnten hier ein Leuchtturmprojekt gestalten. Eine ganzheitlich betrachtete Modellregion für nachhaltigen, umweltverträglichen Tourismus, der die Wertschöpfung in der Region belässt. Das Bierdorf Rettenberg, die Galtalpen am Grünten, die Familientauglichkeit des Berges bieten hier die Chance für ein authentisches Bergerlebnis. „Resilienz, Entschleunigung“ können genauso Impulsgeber sein für die Region wie eine Bahn, ohne dass man dazu so massiv in den Berg eingreifen muss. Gesteuerte Sportler, die ihre Individualsportarten ausüben dürfen, profitieren genauso von einer intakten Natur wie das seltene, dort wohnhafte Birkhuhn. Ein nichtgerodeter Bergwald ist hilfreicher bei Hochwasserereignissen als eine Bahntrasse. In meinen Augen muss man die Finger vom Schutzwald lassen.

Den Bau der Bahn und insbesondere der Talstation an der geplanten Stelle muss man ablehnen, weil diese geschützt ist und man Schutzgebiete schlicht respektieren muss. Diese Verlegung um 500 m stellt keinen Ersatzbau mehr dar, sondern ist ein vollständiger Neubau der Anlage. Dies widerspricht meinen Vorstellungen der Seilbahnförderung. Mir ist auch im Gespräch mit dem Bürgermeister nicht klar genug geworden, warum die Trasse verlegt wird, wenn die Elektrifizierung ohnehin leiser ist als die bestehende Bahn. Der Sommerbetrieb ist ebenfalls als Neuerschließung zu bewerten, weil es bislang keine Aufstiegshilfe im Sommer gab.Ich fordere daher ein touristisches Leitbild für das Oberallgäu, eine ergebnisoffene Diskussion zum Grünten unter Anleitung eines/r Moderator/in, ein Verkehrskonzept VOR Baubeginn und eine Klimaverträglichkeitsprüfung, ob das Projekt mit den Pariser Klimazielen in Einklang zu bringen ist. Der Grünten ist mehr als ein Verwaltungsakt – der Grünten ist das Wahrzeichen des Allgäus! Politisches Gestalten ist hier gefragt - nicht verwalten!

Stephan Thomae (FDP)

)Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass der Wächter des Allgäus keinen Beschützer, sondern vielmehr ein gutes Konzept braucht. Im Allgäu leben wir ein einer stark touristisch geprägten Region, in der ein Großteil der Wertschöpfung auf diesen Wirtschaftszweig zurückzuführen ist bzw. davon abhängt. Als FDP haben wir das Ziel, einen nachhaltigen Tourismus zu fördern und zu unterstützen, und das im Einklang mit der Natur. Beim Projekt am Grünten habe ich bereits zu Beginn der Auseinandersetzung ein Mediationsverfahren mit allen Beteiligten gefordert, um Sachlichkeit in die Debatte zu bringen. Prinzipiell sehe ich das Projekt positiv, da somit eine Besucherlenkung entsteht, die derzeit fehlt. Momentan parken Touristen wie Einheimische querbeet und stören durch Wanderungen, Rodeln oder Skitouren (auch spät nachts oder ganz in der Früh) Flora und Fauna. Das Beste für Natur und Wirtschaft scheint mir daher ein klares Konzept, dass Besucherströme in die richtigen Bahnen lenkt. Neben den Aspekten der Umwelt verspricht die Bergwelt einen Mehrwert in der Region. Wenn beispielsweise wieder Skifahren am Grünten mit einer Kabinenbahn möglich ist, profitiert auch die lokale Wirtschaft. Ebenso wird der Verkehr nach Oberstdorf ein wenig entlastet. Wichtig in der Debatte ist für mich allerdings ein gutes Verkehrskonzept. Es braucht einen starken ÖPNV mit einer regelmäßigen Taktung sowie Park and Ride Parkplätze, um die Anwohner vor Ort vom Verkehr zu entlasten. Das Konzept stammt aus der Feder eines einheimischen Investors, der die Bedingungen und die Stimmung vor Ort kennt. Die Familie ist den Forderungen zahlreicher Naturschützer bereits entgegengekommen, in dem sie so manche Idee am Berg verworfen haben. Einem erneuten Mediationsverfahren, sofern sich die Fronten nicht aufweichen lassen, scheint dennoch sinnvoll.

Liebe Unterstützer*innen, 

 

seit kurzem liegen die Pläne im Landratsamt und in der Gemeinde zur Einsicht aus und es können auch Stellungnahmen und Einwände bis zum 18. Oktober 2021 im Landratsamt Oberallgäu eingereicht werden.
 
 Wir bitten euch dringend dies zu tun. Es kommt nun auf jeden Einzelnen von uns an. Diese Mühe wird nicht vergebens sein, jedes Schriftstück wird gesichtet und auch beantwortet. Es hilft außerdem für das folgende Verfahren, es zeigt dass der Grünten und seine schützenswerte Natur den Bürgen am Herzen liegt und erschwert den Ämtern diesem Gigantismus zuzustimmen.

Wir stellen euch an dieser Stelle unsere ausführliche Stellungnahme zum geplanten Bauprojekt am Grünten zur Verfügung.

Außerdem möchten wir euch noch eine Briefvorlage in Form einer Worddatei bereitstellen. In dieser sind bereits die Empfängerdaten und unsere Argumente eingefügt. Ihr könnt die Vorlage komplett übernehmen, aber auch nach euren Bedürfnissen anpassen, verändern, kürzen oder erweitern. Ihr müsst danach dann nur noch euren Brief unterschreiben, ausdrucken und ab geht es zur Post! Die Stellungnahme und die Vorlage findet ihr hier.

Solltet ihr Fragen zum Prozedere rund um die Stellungnahme haben, scheut euch nicht, uns zu kontaktieren.

Wir hoffen auf eure Unterstützung und setzen fest darauf, dass möglichst viele Menschen dem Landkreis Oberallgäu schriftlich mitteilen, warum der Grünten es wert ist, vor den Plänen der Investoren gerettet zu werden!

Herzliche Grüße

Eure BI 


 
 
 
 Wir sind auch sehr an eurer Meinung interessiert, gern könnt ihr uns eine Kopie eurer Stellungnahme an rettetdengruenten@gmail.com schicken.
 
Gemeinsam packen wir das! 

Starkregenfälle im Oberallgäu

 
Das Oberallgäu im Juli 2021: Starkregen und unwetterartige Gewitter sorgen für vollgelaufene Keller und sogar einen Murenabgang. Auffällig häufen sich derartige Ereignisse in den letzten Jahren in der Gemeinde Rettenberg am Grünten. Allein in Kranzegg erlebt man innerhalb der letzten vier Jahre dreimal Hochwasser, welche zum Teil erhebliche Schäden angerichtet haben.
Führt man sich die Umbaupläne für den Grünten vor Augen, kann sich die Frage gestellt werden, was der Grünten in Zukunft an Niederschlägen noch verkraften wird.

Konkret sind für den Umbau der alten Grüntenlifte folgende Projekte in Planung :
a) Bau einer Talstation mit Parkhaus und Parkplatz oberhalb von Kranzegg
b) Errichtung einer neuen, geteerten Versorgungsstraße bis hinauf zur Grüntenhütte
c) Waldrodung für die neue Trasse
d) Anlage von ca. 100 Beschneiungsschächten für die Schneekanonen
e) Erweiterung mit einen neuen Beschneiungsteich um das Vierfache auf 44.000 m³ Volumen

Diese umfassenden Eingriffe in die noch größtenteils intakten Berghänge des Grüntens könnten durch Baugruben, Flächenverdichtung, Rodung, Drainage und touristische Übernutzung schlussendlich zu einem noch nicht absehbaren Risikofaktor für die Gemeinde Rettenberg werden. So läuft bereits heute eine große Menge Regenwasser vom geplanten Bauplatz der Talstation Richtung Kranzegg ab (s. unten zu findendes Video). Eine Teerstraße und Parkfläche würde hier wohl als zusätzliche Schneise für Wassermassen dienen. Die Seilbahnmasten, die ca. 100 Beschneiungsschächte und der Beschneiungsteich würden darüber hinaus mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zur Destabilisierung der Berghänge beitragen.

Auch wenn dieses Gefahrenpotential offenbar weder von Seite der Investoren noch des Landratsamtes gesehen wird, gilt unser Mitgefühl und unsere Solidarität natürlich in erster Linie den Betroffenen der jüngsten Hochwasserlage. Daher möchten wir auf das Spendenkonto des Landkreises Oberallgäu hinweisen. Die dort eingehenden Spenden werden dabei helfen, die in der Region entstandenen Schäden ein wenig abzufangen:

Spendenkonto unter dem Stichwort „Hochwasser“:
(Landkreis Oberallgäu) bei der Sparkasse Allgäu
IBAN : DE87 7335 0000 0000 0003 64;
BIC: BYLADEM 


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Vielen Dank!

 

Hallo liebe Unterstützer*innen,

nach wie vor warten wir gespannt auf die Einsichtnahme des aktuellen Planungskonzept (inkl. konkreter Zahlen & Fakten). Bis dahin heißt es abwarten.

Auf jeden Fall wollten wir noch einmal "Danke" sagen für eure grandiose Spendenbereitschaft. Innerhalb weniger Tagen hatte der BUND mit eurer Hilfe den ersten Meilenstein von 15.000€ erreicht. Dieser sieht das als Motivation und Ansporn noch einen Schritt weiterzugehen. Deswegen hat der BUND nun mit der Sammlung für vertiefte Gutachten, die die Position vor Gericht noch weiter verbessern werden, begonnen.

Außerdem gibt es ab sofort auch einen Youtubekanal, auf dem wir passende Videos veröffentlichen bzw. teilen. Hier findet ihr auch unser neuestes Video, bei dem wir einmal via Drohne den Grünten zeigen wollen. Hier sieht man sehr gut, wie schön die Umgebung derzeit ist. Sollten die massiven Umbaumaßnahmen umgesetzt werden, würde sich dieses Bild deutlich ändern.


Gemeinsam bewahren wir den Wächter des Allgäus vor dem Ausverkauf!

Viele Grüße

Eure B 

+++ Spendenaufruf +++

 

Hallo liebe UnterstützerInnen der BI Rettet den Grünten,

die Antragsunterlagen des neuen Konzepts liegen noch nicht öffentlich aus, aber das Vorhaben ist mittlerweile konkreter geworden. Wir stehen mit dem BUND Naturschutz Kempten-Oberallgäu in den Startlöchern und erwarten eine fachliche und juristische Auseinandersetzung!

Der BUND Naturschutz Kempten-Oberallgäu hat hierzu ein Spendentool bei betterplace.org eingerichtet. Ihr könnt also ab sofort auch finanzielle Unterstützung leisten - ob online oder per Überweisung. Bitte helft mit, den Grünten zu retten - ein touristisches "Weiter so wie bisher" kann nicht die Lösung sein! Jeder Euro von euch hilft dabei, dass wir unter Umständen keine weitere Neuerschließung im Allgäu präsentiert bekommen. 

Vielen herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Eure BI

Vorstellung der Projektpläne

 Am vergangenen Freitag nahmen Vertreter der BI an der öffentlichen Gemeinderatssitzung der Gemeinde Rettenberg im Haus Oberallgäu teil. Erste Eindrücke seitens der Medien kann man hier (Allgäuer Zeitung) und hier (BR24) nachlesen.

Direkt im Anschluss ergaben sich die ersten Fragen:

  • Wie kann in einem kartierten Landschaftsschutzgebiet und in kartierten Biotopflächen eine neue Gondeltrasse und ein Parkhaus erbaut werden?
  • Was steckt hinter dem Begriff "Naturschau"? Welches fundamentale Leuchtturmprojekt steht dahinter?
  • Gibt es rund um das Parkhaus auch noch Parkplätze?
  • Was passiert mit den bisherigen Grüntenlifteparkplätzen?
  • Wie sieht die Wasserversorgung der Beschneiungsanlagen aus? 
  • Wie groß ist die Gastronomie in der Bergstation?
  • Warum muss ein komplett neuer Wirtschaftsweg erschlossen werden?
  • Wieso bleibt der Gipfelhanglift entgegen früherer Argumentationen doch bestehen?
  • Wie sieht das früher angepriesene Verkehrslenkungskonzept aus? - Wie sieht die genaue Nutzung der am Ende 3! Gastronomien oben auf dem Plateau aus?


Die Bürgerinitiative wird sich in den kommenden Tagen austauschen, auf die Einsichtnahme im LRA Oberallgäu warten und sich dann weitere (rechtliche) Schritte überlegen.

Schon jetzt lässt sich unter anderem festhalten:

1. Staatliche Subventionierung von Beschneiungsanlagen ist in Zeiten des Klimawandels ein absolutes No-Go!
2. Neuerschließungen auf neu anzulegenden Strecken (hier: Wirtschaftsweg, Gondeltrasse, etc.) sind abzulehnen!
3. Steuerliche Mittel müssen in zukunftsfähige Tourismuskonzepte investiert werden!
4. Besucherlenkung muss auch realisierbar sein, ohne einen kompletten Berg umzubauen und umzumodeln!
5. Um in die Natur zu schauen, braucht es keine Landschaftsmöblierung!

Wir halten euch über die neuesten Entwicklungen natürlich auf dem Laufenden!

Eure BI 


Projektpläne eingereicht

 Wie bereits in der Presse berichtet wurde, hat die Investorenfamilie Hagenauer am Montag ihre aktualisierten Pläne für das umstrittene Bauprojekt am Grünten nun offiziell eingereicht. 

Die umfangreichen Unterlagen werden nun in einem ersten Schritt auf Vollständigkeit geprüft. Sobald diese Prüfung abgeschlossen ist, wird das Landratsamt eine öffentliche Bekanntmachung im Amtsblatt veröffentlichen mit den entsprechenden Hinweisen, in welchem Zeitraum und wo die Unterlagen eingesehen werden können. Nach dieser Frist wird es für jeden die Möglichkeit geben, seine persönliche Stellungnahme beim Landratsamt einzureichen.

Wir als BI werden natürlich sobald wie möglich diese Pläne ansehen und unser weiteres Vorgehen koordinieren sowie euch darüber informieren. Aufgrund der bisher völlig intransparenten Vorgehensweise der Investoren sind auch wir gespannt, welche Änderungen nun dem aktuellen Konzept zugrunde liegen werden.

Eines kann man aber jetzt schon sagen - es ist und bleibt weiterhin auch eine politische Entscheidung. Mit Sicherheit wird das Landratsamt in Person von der Landrätin Frau Indra Baier-Müller Ermessensspielräume in Bezug auf Bewilligungen haben, die dann einer kritischen Beurteilung stand halten werden müssen.

Wir bleiben für euch am Ball und hoffen schon jetzt im Rahmen der kommenden Öffentlichkeitsbeteiligung auf eure aktive Mitarbeit.

Viele Grüße
Eure BI 

.

Planung eines neuen Alpgebäudes am Grünten

 
Nachdem der Runde Tisch noch immer in weiter Ferne liegt, die Investorenfamilie aber ihre Projektplanungen stetig vorantreibt, geht es nun weiter mit der Opazität. Hinter verschlossenen Türen und im stillen Hinterzimmer wird weiterhin eifrig rund um die Grünten BergWelt geplant. Wir wollen unseren Mitglieder zu folgendem Sachverhalt ein kurzes Update geben:

Die Alpgenossenschaft verliert mit dem Neubau der Grüntenhütte ihr alpwirtschaftlich genutztes Gebäude. Der Investor hat einen Erbpachtvertrag mit der Alpgenossenschaft, der ihm erlaubt, einen Ersatzbau zu tätigen. Da die Alpgenossenschaft ohne Alpe keine Alpgenossenschaft ist, wird eine neue Alpe benötigt. Alpgenossenschaften können vom AELF privilegiert werden und in einem LSG dann bauen.

Die Planungen dieses Neubaus sind mittlerweile weit vorangeschritten. Diese wurden in einer öffentlichen Gemeinderatssitzung in Rettenberg am 15.03.2021 vorgestellt (TOP 4 Antrag auf Vorbescheid: Bau eines Jungviehlaufstalles mit Hirtenwohnung).

Trotz äußerst begrenzter Teilnehmerzahl, konnte ein Mitglied der Sitzung beiwohnen. Damals war auf den (nur sehr kurz) gezeigten Plänen (die zu unserem Verwundern nicht mehr im Protokoll vorhanden sind, siehe auch hier) zu sehen, dass auch in der zusätzlichen Alpe eine Bewirtschaftung geplant ist (u.a. mehrere Toiletten im WCs im EG). Die Konzession hierfür soll aber laut Bürgermeister der Gemeinde Rettenberg erst nach der Privilegierung beantragt werden, damit diese reibungslos genehmigt wird. Die Quelle der bisherigen Grüntenhütte soll als Wasserversorgung dienen, da die neue Grüntenhütte ans Wassersystem der Gemeinde angeschlossen werden soll (s. Artikel "Wasser für Hütten am Grünten? Fix ist noch nichts" aus der AZ vom Montag, den 16.04.21).

Unserer Einschätzung ergibt sich damit folgende Situation: in unmittelbarer Nachbarschaft könnten somit 2 bewirtschaftete Gebäude entstehen. Eine bisher privilegierte Hütte würde verkauft werden, um dann wenige Meter weiter entfernt eine neue Hütte bauen zu können. Wohin soll das dann in Zukunft führen?

Es verwundert darüber hinaus doch sehr, dass entgegen der früheren Handhabung der Gemeinde Rettenberg (s. Protokolle bis 21.12.2020) im Protokoll nicht all die Angaben (z.B. Ansichten, Lage, Luftbild, Schnitte, etc.) enthalten sind, die für eine interessierte Öffentlichkeit zur Beurteilung und Tragweite des Bauvorhabens von Bedeutung wären. Hierauf (Umfang der Niederschrift, Art 54 Abs 1 GO) besteht zwar rechtlich kein Anspruch, aber wir sind dennoch der Meinung, dass diese "Zurückhaltung" seitens der Gemeinde dem Grundsatz der Öffentlichkeit gemäß Art. 52 GO widerspricht. 

Die Transparenz des gemeindlichen Verwaltungsgeschehens war und ist unseres Erachtens nicht sichergestellt, die Entscheidung der Gemeinde Rettenberg nicht ausreichend kommuniziert. 


Eure BI 


Pressemitteilung Januar 2021

Lange war es hier ruhig, unsere Aktivitäten beschränkten sich auf Abwarten und Beobachten. Auf Facebook folgten nur unwesentliche Statusupdates, aber ansonsten schien Corona auch hier einiges stillzulegen. Die Betonung liegt aber leider auf "schien", denn der Investor trieb seine Konzeptplanungen im Hintergrund klammheimlich weiter. Der eigentlich angedachte Runde Tisch verschob sich von Termin zu Termin, das Ziel, eine einvernehmliche Lösung zu finden, blieb. Nun stellt sich aber heraus, dass der Investor vor der Durchführung des Runden Tisches seine Planungen einreichen wird. Hierzu veröffentlichten wir am 28.01.2021 eine Pressemitteilung:
 

"Nach Informationen des Landratsamts Oberallgäu steht nun fest, dass der Runde Tisch als Präsenzveranstaltung pandemiebedingt frühestens im April stattfinden wird. Gleichzeitig wurde uns von der Behörde mitgeteilt, dass der Investor seine Planungen zum Gesamtkonzept Grünten Bergwelt abgeschlossen hat und die fertigen Pläne nun zur Genehmigung einreichen wird. 

 
Durch Umplanungen der Investorenfamilie scheint es so zu sein, dass zum Neubau einer Grüntenhütte die von uns stark kritisierte Verordnungsänderung des LSG nicht mehr benötigt und somit hierzu auch keine Kreistagsentscheidung stattfinden wird. Hinsichtlich des restlichen Projektes muss weiterhin von massiven Einschnitten in die Natur, dem fragwürdigen, steuersubventionierten Bau einer 10er-Gondel plus neuer Beschneiungsanlagen, eines Ganzjahresbetriebes mit all seinen umweltbelastenden Nebenwirkungen und der Zuspitzung des Overtourism bei fehlendem ÖPNV-Konzept ausgegangen werden.
 
Ziel des Runden Tisches war für uns stets, dass eine solide Grundlage für Sachentscheidungen geschaffen wird und das anhand einer konstruktiven kritischen Diskussion auch die vielfältigen ökologischen und touristischen Folgen besprochen und abgewogen werden. Noch in ihrem Einladungsschreiben Anfang Oktober 2020 weist die Landrätin darauf hin, dass es ihr wichtig sei, die unterschiedlichen Sichtweisen wert zu schätzen und in die Entscheidungsfindung einzubeziehen. Nun aber reicht der Investor entgegen aller Absprachen seine fertigen Pläne ein, welche in einem Verwaltungsverfahren genehmigt werden sollen.
 
Als BI Rettet den Grünten vertreten wir nicht nur die Stimmen von tausenden naturverbundenen Allgäuern, sondern verweisen auch auf die Petition von Fridays for Future, in welcher sich über 70.000 Menschen gegen die Ausbaupläne am Grünten ausgesprochen haben. Die Verschiebung des vereinbarten Runden Tisches und dessen Durchführung erst nach Vorlage der Bauanträge enttäuscht uns auf ganzer Linie. Hinsichtlich der stillschweigenden parallelen Fertigstellung der konkreten Bauanträge fehlen uns die Worte und lassen an einem ernsthaften Interesse des Investors an einem konstruktiven Dialog starke Zweifel aufkommen."
 

Rund um die Bürgerinitiative (Oktober 2020)

Am vergangenen Samstag, den 17. Oktober 2020, organisierten Mitglieder der Bürgerinitiative erneut einen Info-Stand in Kempten. Am Wochenmarkt wurden die sehr beliebten neuen Postkarten (wir berichteten) an zahlreiche Passanten verteilt. Viele zeigten sich hierbei sehr interessiert und erkundigten sich nach den neuesten Entwicklungen. Auch dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, der an diesem Tag einen Termin in Kempten hatte und zufällig vorbei kam, konnten wir unsere Kollektion überreichen.

Am Tag darauf (18.10.2020) drehte der Bayerische Rundfunk erneut am Grünten. Ziel war es, einen Beitrag für die Tagesthemen zu erstellen. Thema sollten dabei die leider noch immer vorherrschenden "Gräben" innerhalb der beteiligten Gemeinden sein. Hierbei trafen das Drehteam und Vertreter der BI auf fast ausnahmslos Naturliebhaber, die das Projekt der Investorenfamilie kritisch sehen. Das Fernsehteam konnte sich selbst davon überzeugen, wie "intensiv" der Berg bereits jetzt (ohne Bahn) genutzt wird (s. Bilder). 

Offener Brief eines Einheimischens

Sehr geehrter Frau Landrätin, sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Rettenberger Gemeinderäte und MItglieder des Kreistages,


als Gastgeber zweier Ferienwohnungen in Rettenberg-Hinterberg mache ich mir Sorgen über die touristische Entwicklung in Rettenberg, gerade in Bezug auf die Grünten Bergwelt. Wir vermieten ausschließlich über Airbnb, sprechen daher ein jüngeres Publikum an, insbesondere junge Familien, Paare, Freundesgruppen. Mit 83% Auslastung (rechnet man das Beherbergungsverbot während der Coronapandemie heraus) liegen wir deutlich über dem Schnitt in der Gemeinde, der 2018 bei 22,5% lag.

Im Magazin "Focus" vom 18.07.2020 kann man lesen: " Wie viele Fun-Parks, Gaudi-Hütten, Bike-Trails, Mega-Ski Paradiese und Hotel-Burgen können die Alpen tragen? Wann wird der Alpentraum zum Albtraum?" Wir haben an den Corona- Wochenenden erlebt, was der Massen-Ansturm aus uns und den Bergen macht, auch in Hinterberg. Unsere Gäste, auch die Jungen, suchen bei uns mehrheitlich Ruhe und authentische Natur, technische Fun-Einrichtungen finden sie bereits genug woanders. Und mit der Grünten Bergwelt ist die Gemeinde dabei dieses auch aus touristischer und wirtschaftlicher Sicht höchste Gut der intakten Natur und vor allem Ruhe, Stille  mit dem faszinierenden Grünten teilweise zu zerstören.

Unsere Gäste in Hinterberg interessiert eine Seilbahn zum allergrößten Teil wenig, die meisten fänden sie zu meiner Überraschung unnötig und störend. Mehr als die Hälfte ist  im Sommer zu Fuß auf den Grünten gestiegen und war begeistert. In diesem Winter sind insgesamt lediglich zwei Gästegruppen am Grünten Ski gefahren, an drei Tagen. Der Rest hat sich mit dem wenigen Schnee abgefunden, viele sind zu Fuß vom Haus aus gelaufen, oder zur Grüntenhütte, auch mit Schlitten, die anderen sind gleich zu den großen, schneesichereren Bahnen wie Nebel-und Fellhorn. Das hat mich sehr nachdenklich gemacht. Einen Unterschied in der Belegung unserer Wohnungen 2018/19 (kein Betrieb am Grünten) und 2019/20 (Betrieb) konnte ich nicht feststellen. Meine Sorgen gelten aber vor allem dem Sommer.


Ein Winterbetrieb wird sich leider mit größter Wahrscheinlichkeit langfristig nicht lohnen. Der Focus im gleichen Artikel:"Der klassische Wintertourismus, zumindest in den unteren und mittleren Etagen der Berge, wird bereits demontiert, und zwar vom raschen Wandel des Klimas. Die Alpen sind ein Hotspot der Erderwärmung." Der verständliche Traum der Rettenberger,  wie früher Ski am Grünten fahren zu können (ich bin als Schüler des Isnyer Gymnasiums auch dort gerne gefahren), wird ein dahinschmelzender Traum sein. Wenn ich im letzten Winter auf die Lifte gegenüber schaute, war fast nie eine Abfahrt ins Tal möglich, der Parkplatz außer am Grüntentag kaum zur Hälfte gefüllt.


Bleibt der Familie Hagenauer der Sommerbetrieb, aber es macht nicht unbedingt Spaß lange auf einen freien Platz auf dem Grüntengipfel zu warten, wie es jetzt schon manchmal seit Corona an Wochenenden der Fall ist und erst recht, wenn1000 zusätzliche Wanderer zur Grüntenhütte transportiert würden. Die Menschen, die jetzt den Grünten als mächtigen, naturnahen Berg besteigen, werden die Natur woanders suchen, also auch unsere Gäste  teilweise wegbleiben. Die Behauptung der Familie Hagenauer, die Grünten Bergwelt wäre vorrangig für die Rettenberger Gäste da, entpuppt sich leider schnell als falsch: Bei 1979 Betten in Rettenberg (alles Stand 2018, Angaben vom Tourist-Info) und einer Auslastung von 22,5% sind durchschnittlich täglich 435 Gäste in Rettenberg. Bei einer Verweildauer von 4,55 Tagen würden täglich 95 Gäste die Grünten Bergwelt besuchen, wenn tatsächlich jeder Gast einmal im Urlaub die Anlagen nutzt, was völlig unrealistisch ist, 50 wären vielleicht zu erreichen. Bei einer Auslastung der Anlagen mit täglich 1000 Besuchern würden die Rettenberger Gäste also gerade 5%, bestenfalls 10% ausmachen, der Rest sind Tagesgäste, mit der entsprechenden Verkehrs- und Lärmbelastung für Rettenberg, Kranzegg und andere Ortsteile. Ist es tatsächlich die Aufgabe von Rettenberg, die Gemeinden um Oberstdorf umd im Walsertal vor dem Massenansturm zu entlasten, indem man die gleichen Fehler wie sie macht?


Wirtschaftlich ist es ohne lohnenden Winterbetrieb aber wohl kaum darstellbar, wenn die Anlagen wie geplant gebaut werden. Daher wird es früher oder später zu einem Fahrgeschäft kommen müssen, womit der Grünten zu einer Rampe degradiert wird, die auch in Wuppertal stehen könnte, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man von der Natur überhaupt nichts mitbekommt wenn man zu Tal saust. Nicht umsonst haben sich auch viele Rettenberger gegen ein Fahrgeschäft am Grünten ausgesprochen. Damit wäre aber die Wertschöpfung bei Familie Hagenauer und wenigen Bewirtungsbetrieben an der Bahn konzentriert, den Rettenbergern bliebe das Verkehrsproblem, Langzeitgäste suchen sich womöglich ruhigere Flecken und ein zukunftsfähiger, nachhaltiger Tourismus wäre endgültig unmöglich. Das Konzept des Massentorismus aus dem letzten Jahrhundert hätte gesiegt, mit allen ökologischen, klimatischen und wirtschaftlichen Folgen.


Noch ist es Zeit umzusteuern. Ich bitte Sie als nachhaltig orientierter Gastgeber darum, Ihre Haltung zur Grünten Bergwelt nochmals zu überdenken. Und ein nachhaltiges Tourismuskonzept zu entwickeln.


Herzlichen Dank, mit besten Grüßen

G. Bethge

Zurück aus der Sommerpause 

 Hallo liebe Unterstützer*innen,


wir melden uns zurück aus der "Sommerpause". Lange war es sehr ruhig um uns und die Grünten BergWelt. Dies lag vor allem daran, dass von Seiten der Investoren seit einigen Monaten die (Um)Planungen ohne Beteiligung der Öffentlichkeit und/oder der Presse stattfinden. Das führte dazu, dass auch wir aufgrund fehlender Informationen nur im Hintergrund arbeiten konnten (Orgatreffen, Gespräche mit diversen Politik- und Medienvertretern, Vorbereitung Postkarten und Infostände, etc.).

Auch wenn das Bild (s. links) und die darauf zu sehenden Menschenmengen die Vermutung zulassen könnten, dass bereits eine 10er-Gondel am Grünten gebaut wurde, so haben sich leider seit unserer ?-Aktion noch immer keine befriedigenden Antworten in Bezug auf eine Neuvorstellung des Konzepts der Grünten BergWelt ergeben.


An dieser Stelle soll ein kurzes Update über laufende Vorgänge gegeben werden:


  • von Seiten der Landrätin Frau Indra Baier-Müller ist ein runder Tisch für Anfang November geplant
  • im Kreistag steht eine Entscheidung über die Verordnungsänderung des LSG am Grünten noch aus - hierzu muss es im Vorfeld eine Öffentlichkeitsbeteiligung geben
  • wie auch von der Presse berichtet besteht das Gerücht, dass die Trasse der 10er-Gondel verlegt werden soll
  • BI verteilt derzeit wieder Postkarten (Motivbilder s. weiter unten) auf Mahnwachen, Infoständen & Co (können dann gerne bei kommender Öffentlichkeitsbeteiligung genutzt werden)



Wir ihr seht, ist weiterhin einiges geboten und die BI bleibt für euch am Ball. Zum Abschluss würden wir euch gerne zur Abendlektüre einen öffentlichen Brief eines Ferienwohnungsvermieters präsentieren, der seine Sicht der Dinge erläutert. Diesen posten wir über diesem Beitrag (getrennt von diesem Update).


Herzliche Grüße

Eure BI









Postkartenmotive